← Alle Meldungen

PowerFolder 28.1: Berechtigungen gezielt unterbrechen, CAPTCHA ohne Drittanbieter, Suche mit Platzhaltern

Service Pack 1 der 28er-Reihe bringt vor allem eines: mehr Kontrolle darüber, wer was sieht. In einem Unterordner lässt sich die Vererbung der Berechtigungen unterbrechen — der Ordner bekommt dann eigene Zugriffsrechte, unabhängig vom Ordner darüber. So bleiben etwa Personalunterlagen oder Vertragsentwürfe in einem gemeinsamen Projektordner nur für die Personen sichtbar, die sie wirklich brauchen. Vor dem Unterbrechen zeigt ein Warndialog, welche Personen den Zugriff verlieren; eine eigene Filteransicht listet alle Ordner mit unterbrochener Vererbung, und jeder Schritt landet im Audit-Log. Die Regel gilt überall gleich — im Web-Portal, über WebDAV und über SMB/Samba, bei der Suche und bei Freigabelinks — und sie wandert beim Kopieren eines Ordners mit.

Freigegebene Unterordner werden im Alltag beweglicher: Sie lassen sich im Web-Portal kopieren, verschieben und umbenennen, ohne dass die Freigabe verloren geht. Wer über eine Gruppe in einen Ordner eingeladen wurde, kann ihn nun auch selbst wieder verlassen.

Sicherheit ohne fremde Dienste: Als Alternative zu Google reCAPTCHA steht ein lokales CAPTCHA bereit, das vollständig auf dem eigenen Server läuft — kein Aufruf an einen Drittanbieter, keine Datenübermittlung, per Konfiguration wählbar. Passwortfelder zeigen die Eingabe nicht mehr im Klartext, Administratoren können sich nicht mehr als andere Server-Administratoren anmelden, und zahlreiche eingesetzte Bibliotheken wurden auf aktuelle, abgesicherte Versionen gebracht.

Die Suche versteht jetzt Platzhalter (*) und exakte Phrasen in Anführungszeichen, durchsucht global alle Ordner — auch Unterordner mit eigenen Inhalten und über alle Server eines Clusters hinweg — und bietet beim Schlagwortfilter die vorhandenen Schlagworte zur Auswahl an. Treffer über ein Schlagwort rücken nach oben, Suchbegriffe mit Bindestrich finden zuverlässig.

Im Online-Editor (ONLYOFFICE und Euro-Office) lassen sich frühere Versionen direkt aus der Versionshistorie wiederherstellen; Avatar, zuletzt verwendete Dateien und das Anlegen neuer Dokumente sind eingebunden. Ein Nur-Lese-Modus für den Dokumentenserver ist per Konfiguration schaltbar, der JWT-Schlüssel wird in den Admin-Einstellungen gepflegt.

Für Administratoren: Untergruppen entstehen direkt im Gruppeneditor, Gruppenlisten zeigen ihre Mitglieder als Tooltip und laden deutlich schneller, Untergruppen übernehmen die Organisation der übergeordneten Gruppe. Dashboard und Kontenmenü lassen sich für Organisations-Administratoren ausblenden, der Ordnerbesitzer in Listen verbergen, und Speicher- und Cluster-Verteilung sind im Web-Admin wählbar. Die Ordnerliste lädt spürbar schneller, Dateien lassen sich per Drag-and-drop in den Papierkorb ziehen, und die Dateiliste sortiert Zahlen so, wie Menschen sie lesen.

Wer aus Alfresco migriert, bekommt nun auch unterbrochene Berechtigungsvererbung, Profilbilder und Dienststellen mit; pro Arbeitsbereich entsteht eine Organisation mit den Site-Managern als Administratoren, und die nächtlichen Läufe wiederholen fehlgeschlagene Analysen, statt die Nacht zu verlieren. Die Android-App erhält einen Papierkorb und eine versionsbasierte Synchronisation; der Desktop-Client spricht jetzt auch Hindi und Thai.

Vollständige Release Notes ansehen →

Teilen: auf X auf LinkedIn auf Facebook
Weiterlesen: Alle Meldungen · Download · Editionen im Vergleich · Support & Dokumentation